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Wer sind wir?

COLDEMAR ist eine Plattform für wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Meereswissenschaften und Limnologie (INCIMAR) der Universidad del Valle (Cali, Kolumbien) und dem Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT-Bremen, Deutschland), die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert wird.

Ziele

Ziel 1

Aufbau und Festigung einer gleichberechtigten und dauerhaften Partnerschaft zwischen INCIMAR und ZMT, die auf fünf Säulen basiert:

Ziel 2
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die Kolumbien und Lateinamerika dabei helfen, dem Verlust der biologischen Vielfalt und dem Klimawandel entgegenzuwirken und sich daran anzupassen. Insbesondere in Bezug auf:

Physikalische, biologische und anthropogene Prozesse, die die Küsten- und Meeresökosysteme Kolumbiens beeinflussen

Auswirkungen klimatischer Faktoren auf sozioökologische Küstensysteme zur Verbesserung der Instrumente zur Vorhersage der Folgen des Klimawandels.

Ziel 3
Schaffung einer soliden wissenschaftlichen Grundlage, um gemeinsam mit Entscheidungsträgern und Küstengemeinden Wege zur Nachhaltigkeit zu entwickeln. Dazu gehören Maßnahmen zum Schutz, zur nachhaltigen Nutzung und zur Wiederherstellung von Meeres- und Küstenökosystemen.

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Gemeinsam wollen wir die Veränderungen in unseren Meeren verstehen

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Mitgliedsinstitutionen

Bremen, Deutschland

Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT)

Das Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen ist deutschlandweit das einzige wissenschaftliche Institut, das ausschließlich tropische und subtropische Küstenökosysteme und ihre Bedeutung für Natur und Menschen erforscht. Gemeinsam mit seinen Partnern in den Tropenländern schafft das ZMT eine wissenschaftliche Grundlage für den Schutz und die nachhaltige Nutzung dieser tropischen Küstenökosysteme.

Kolumbianisches Institut für Meereswissenschaften und Limnologie (INCIMAR)

der

Das INCIMAR ist ein Zentrum für Wissensgenerierung und fortgeschrittene Hochschulausbildung in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und soziale Interaktion, dessen Ziel es ist, durch interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Meereswissenschaften und der Untersuchung von Süßwasser-Aquakultursystemen zur nationalen und regionalen Entwicklung beizutragen.

Unsere Mission

Wir stärken die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kolumbien und Deutschland im Rahmen einer interdisziplinäre und gleichberechtigte Partnerschaft, die fundierte und praxisrelevante Erkenntnisse über Meeres- und Küstenökosysteme liefert.

Vision

Eine binationale Plattform für wissenschaftliche Exzellenz und soziales Engagement zu etablieren, die bis zum Jahr 2030 aufgrund ihres Beitrags zum Wissen über Meeres- und Küstengebiete in Kolumbien und Lateinamerika Maßstäbe setzt. Durch eine gerechte Zusammenarbeit zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden setzen wir wissenschaftliche Erkenntnisse in nachhaltige Lösungen und wirksame politische Maßnahmen um.

Unser Team

Programmbereiche am ZMT

Programmbereich 1- Küstenressourcen

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Programmbereich 1 stellt Wissen für Gesellschaften bereit, die auf dem Weg zu einer nachhaltigen Blue Economy sind, indem der Fokus auf ein besseres Grundlagenverständnis der Küstenressourcen, ihrer nachhaltigen Nutzung und ihrer Erhaltung gelegt wird. Neben dem Ozean-Klima-Nexus liegt der Fokus auf Fragen der Biodiversität, Marktentwicklung und Existenzgrundlagen.

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Programmbereich 2- Globaler Wandel

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Programmberiech 2 liefert wissenschaftliche Grundlagen für die Entwicklung wirksamer Maßnahmen gegen die Schädigung tropischer Meeresökosysteme und zur Anpassung dieser Ökosysteme an den globalen Wandel. Sowie die Erforschung der wichigsten Faktoren, die diesen Wandel vorantreiben (Erwärmung, Versauerung, Sauerstoffmangel und der Anstieg des Meerespiegels), deren Auswirkungen auf die Funktion und Ökosystemleistungen sowie die Folgen für das Klima, die natürliche Ressourcen und die menschlichen Gesellschaften.

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Programmbereich 3- Küstentransformation

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Programmbereich 3 trägt zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung tropischer Küstenökosysteme bei, indem er Land-Ozean-Materialflüsse, ihre Steuerung und ihre Folgen analysiert.

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Programmbereich 4- Ökosystem-CoDesign

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Programbereich 4 hat das Ziek, die Bereitstellung von Ökosystemleistungen und deren Wechelswirkungen mit der Gesellschaft durch wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Einbindung lokaler Gemeinschaften und einschlägiger Experten zu erhalten bzw. zu verbessern.

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Programmbereich 5- Gesellschaftliche Wirkung

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Der Programmbereich 5 ist fest in der Mission des ZMT verankert, Wissenschaft für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Meere durch Forschung, Kapazitätsentwicklung und Beratung vorranzubringen. Er bildet einen hybriden Raum, der Forschung und Koordination verbindet und eine gerechte Teilhabe, gesellschaftliche Relevanz und langfristige Transformation in tropischen Küstenregionen fördert.

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Forschungsgruppen – Univalle

Ökologie von Korallenriffen

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Ziel ist es, die Prozesse zu verstehen, die die Struktur und Funktion von Korallenriff-Ökosystemen bestimmen, insbesondere im kolumbianischen Pazifik. Dazu konzentriert sich das Projekt auf die Untersuchung der Struktur und Dynamik von Gemeinschaften und Populationen verschiedener Organismen – vor allem Korallen und Fische – in Korallenriffen sowie der biotischen und abiotischen Faktoren, die diese beeinflussen.

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Flache Gezeiten- und subtidale Felsökosysteme

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Sie betreiben Forschung zu den intertidalen und subtidalen dlesigen Meeresökosystemen des Landes und haben es sich zum Ziel gestezt, Erkentnisse über deren Artenvielfalt, Zusammensetzung und ökologische Prozesse zu gewinnen, um deren Erhaltung und nachhaltige Nutzuntg zum Wohle heutiger und künftiger Generationen zu gewährleisten.

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Mündungs- und Mangrovenökologie

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Sie tragen zum Verständnis, zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Mündungs- und Mangrovenökosystemen an der kolombianischen Pazifikküste bei. Durch die Generierung von wissenschaftlichen Erkentnissen und Systematisirung, sowie die aus- und wieterbildung von Wissenschaftlern. Außerdem erarbeiten sie Leitlinien und Empfehlungen für integriete Bewirtschaftung von Küstengebieten, die Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner und die nachhlatige Nutzung der damit verbundenen natürlichen Ressourcen.

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Meereswissenschaften

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Sie forschen zur Lösung von Problemen im Zusammenhang mit den physikalisch-chemisch-biologischen Prozessen unserer Ozeane, einschließlich der Bestandsabschätzung der Fischbestände und der räumlich-zeitlichen Erfassung planktonischer Gemeinschaften.

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Mikrobiologie und Angewandte Biotechnologie

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Der Schwepunkt der Forschung liegt auf der angewandeten mikrobiologischen Forschung zur Entwicklung biotechnologischer und agroindustrieller Lösungen, zur Erfoschung und Nutzung der regionalen mikrobiellen Vielfalt, sowie innovative und umweltfreundliche Technologien zu konzipieren, die Produktionsprozesse verbessern und zur ökologischen Nachhaltigkeit beitragen.

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Systematik, Evolution und Biogeographie der Tiere

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Sie treiben die Forschung auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie verschiedenener Gruppen voran und bringen diese in Verbindng mit möglichen makro- und mikroevolutionären Prozessen, die zu den heutigen Mustern der organischen, ökologischen und morphologischen Vielfalt geführt haben. Anhand phylogenetischer und phylogeografischer Stammbäume versuchen sie, die Prozesse zu verstehen, die die Biodiversität auf verschiedenen evolutionären Ebenen ervorbringen und prägen.

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Gemeinschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit

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Sie leisten eine Beitrag zur Analyse lokaler, regionaler und nationaler Umweltprobleme, mit Schwerpunkt auf der Wasserwirtschaft und der Untersuchung der soziokulturellen und wirtschaftlichen Dynamiken, die zu einer nicht nachhaltigen Nutzung der Natur führen. Darüber hinaus stärken sie die Festigung einer partizipativen institutionelln Kultur mit geschlechterspezifischen Ansatz im Umwelt- und Wassermanagment.

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Integriertes Wasserressourcenmanagement

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Sie leisten einen Beitrag zum integrierten Wasserressourcenmanagement (IWRM), indem Wissen durch innovative Lösungen für die Herausforderungen des IWRM generiert und systematisiert wird und indem der anthropogene Kreislauf in den natürlichen Wasserkreislauf integriert wird – nicht nur unter dem Aspekt der Gesundheit oder des Umweltschutzes, sondern auch, indem Wasserressourcen als treibende Kraft für die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen betrachtet werden.

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